Klein, fein und mit Herz…


Eine Deutschgruppe unserer Schule verlegte spontan ein Sachreferat von Fräulein Lea Kühnel (Schülerin der 4. Klasse) aus dem Klassenzimmer hinaus an seinen thematischen Ort. Dieser führte uns nach Peygarten-Ottenstein in die treusorgenden Hände des Ehepaares Gottfried & Gertrude Frank, die dort seit vielen Jahren als eine der zahlreichen „Guten Geister“ der kleinen Ortskapelle wirken. Wir besichtigten dort u.a. den neugotischen Altar mit den Statuen der hl. Anna & des hl. Joachim und den Kapellenrevers aus dem späten 18. Jh. Neben dem architektonischen Wirken blieb uns v.a. der Begriff „gemeinsam“ im Sinn. Das gilt für den Kapellenturm, der sich im Jahr 1925 zu neigen begann und unter Herrn Tesch gesichert wurde, als auch für das Innenleben der Kapelle. Etwa brachte bis 1989 Herr Winkler 3 x täglich die Glocke der kleinen Kapelle eigenhändig zum Erklingen. Auch Mauerwerk, Fußboden, Malerei und Bänke sind u.a. unter Mithilfe der Bevölkerung erneuert worden und uns damit als keine, gemeinsame Schätze erhalten geblieben.

 

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