Eindrucksvoller Besuch in unseren 4. Klassen
Mit großer Aufmerksamkeit und spürbarer Betroffenheit verfolgten die Schülerinnen und Schüler kürzlich den Besuch der Referentin Esther Dürnberger des Vereins „Lila Winkel“. Ihr Anliegen war es, die Erinnerung an die Gräueltaten der NS-Zeit wachzuhalten und vor allem der jungen Generation die Bedeutung von Menschlichkeit, Toleranz und Demokratie näherzubringen.
In einer bewegenden Gesprächsrunde berichtete die Zeitzeugin ausführlich über diese Zeit. Eindringlich schilderte sie den Alltag in einer von Angst und Ausgrenzung geprägten Gesellschaft, erzählte von persönlichen Verlusten, aber auch von kleinen Momenten der Hoffnung. Besonders die ganz persönlichen Erinnerungen der kürzlich verstorbenen Zeitzeugin Hermine Liska, die es als ihre Aufgabe sah, in Schulen über ihre Erfahrungen zu berichten, machten Geschichte für die Jugendlichen greifbar und hinterließen einen nachhaltigen Eindruck.
Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen. Dabei ging es nicht nur um historische Fakten, sondern auch um die Gefühle und Erfahrungen eines jungen Menschen in dieser dunklen Epoche. Die Zeitzeugin ermutigte die Klassen, aufmerksam zu bleiben, Zivilcourage zu zeigen und sich gegen jede Form von Diskriminierung und Unterdrückung einzusetzen.
Mit großer Dankbarkeit blickt die Schulgemeinschaft auf diesen besonderen Besuch zurück. Die Schilderungen und Erzählungen leben in den Erinnerungen der Jugendlichen weiter – als Mahnung und Auftrag zugleich, dafür zu sorgen, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus niemals in Vergessenheit geraten.


